Ernährungsprotokoll - Ernährungstagebuch - Kochkurse-Kochtreffen-Workshops - Bad Salzuflen Kreis Lippe NRW

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Ernährungsprotokoll - Ernährungstagebuch

Kochbuch

Wozu dient ein Ernährungsprotokoll bzw. ein Ernährungstagebuch?
 
Meine Beobachtung zeigt, dass sich die subjektive Wahrnehmung der eigenen Ernährung durchaus von der tatsächlichen Ernährung unterscheiden kann. Will man seiner Ernährungsweise genauer auf den Grund gehen, kann man ein Ernährungstagebuch mit der Rezepverwaltung führen, um auf diese Weise sämtliche Speisen und Getränke zu dokumentieren, die man über den Tag verteilt zu sich nimmt. In tabellarischer Form liefert das Ernährungstagebuch sowohl einen Gesamtüberblick als auch wertvolle Detailinformationen zu den persönlichen Gewohnheiten und Präferenzen. In weiteren Schritten kann die aktuelle Ernährungsweise dann gezielt auf Parameter wie beispielsweise das Nährstoffverhältnis oder den Energiegehalt analysiert werden.

Sinn eines Ernährungstagebuches


Durch das Ernährungstagebuch erhält man eine Übersicht über die im dem gewählten Zeitraum durchschnittlich täglich verzehrten Kalorien, über die Menge an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fetten. Je nach persönlichem Ziel (z. B. abnehmen, weniger Kohlenhydrate, mehr Eiweiß usw.) kann nun die Ernährung umgestellt werden und anhand des weiter geführten Tagebuches kann der Erfolg der Umstellung kontrolliert werden. Liegt der tatsächliche (oder vielleicht angestrebte) Energiebedarf z.B. bei 2000 kcal und die aufgenommene Energiemenge um 2300 kcal, dann resultiert daraus eine negative Energiebilanz, die längerfristig zu einer Gewichtszunahme führen würde (oder in der Vergangenheit bereits dazu geführt hat). Für eine ausgeglichene Bilanz müssten also etwa 300 kcal gestrichen werden.

Die Ernährungsumstellung nach den persönlichen Bedürfnissen ist sehr individuell, sie setzt daher ein gewisses Maß an Erfahrung in der Ernährungskunde voraus. Hilfe bieten Ernährungsberater oder auch der Arzt des Vertrauens.

Ein gut geführtes Tagebuch hilft u.a. einen Überblick über die aufgenommene Energiemenge zu schaffen, Fehleinschätzungen zu identifizieren, versteckte Kalorien zu entlarven, Mangelzustände aufzudecken und das Bewusstsein für die eigene Ernährung zu schärfen. Im Rahmen von Ernährungsumstellungen oder Gewichtsreduktionen sind Ernährungstagebücher ein wertvolles Hilfsmittel und die Basis einer gezielten Ernährungsplanung. Essgewohnheiten, die man sich über Jahre bis Jahrzehnte angewöhnt hat, legt man nicht innerhalb weniger Wochen ab. Es dauert bei jedem Menschen unterschiedlich lange, bis der „neue Essenstrott“ zur Routine wird. Es müssen neue Gewohnheiten etabliert werden, die automatisch und ohne größeres Nachdenken ablaufen können. Bis zu diesem Zeitpunkt in der Ernährungsumstellung gibt das Ernährungsprotokoll Hilfestellung und auch die Sicherheit der richtigen Lebensmittelauswahl. Solange das Gewicht rückläufig oder zumindest stabil ist, stimmt die Zusammenstellung, andernfalls kann man konkret überprüfen, welche Lebensmittel für den ungenügenden Erfolg verantwortlich sein könnten, um diese dann gezielt auszuwechseln. Das Protokoll ermöglicht auch, herauszufinden, in welcher Häufigkeit und Menge höherenergetische Lebensmittel verzehrt werden können ohne die Gewichtsreduktion bzw. -erhaltung zu gefährden. Das bewusste Herangehen an dieses Problem vermeidet dann auch das Essen mit „schlechtem Gewissen“.

Wie funktioniert ein Ernährungstagebuch?


Die Handhabung eines Ernährungstagebuches ist einfach, erfordert aber etwas Disziplin. Um aussagekräftige Informationen zu erhalten, sollte das Tagebuch möglichst über den Mindestzeitraum von einer oder besser zwei Wochen geführt werden. Üblicherweise notiert man pro Portion eine Bezeichnung wie z.B. Abendessen. Die Art und Menge aller über den Tag verzehrten Lebensmittel werden automatisch über das Rezept festgelegt.

Die Nährstoffinformationen werden ebenfalls automatisch durch das Rezept ermittelt. Je nachdem, welcher Teil der Ernährung genau analysiert werden soll, können den ausgefüllten Tagesprotokollen im Nachgang sehr spezifische Informationen entnommen werden. Die Berechnung erfolgt pro Rezept, pro Tag und am Ende werden nochmals alle Summen auf den ermittelten Zeitraum addiert. Bei fertigen Produkten findet man alle erforderlichen Werte relativ einfach auf der Verpackung. Solche Produkte erfasst man dann einmalig als Rezept ohne Zubereitungsschritte. Das geht sehr schnell und die Berechnung ist dann sehr einfach und genau.

Bei auswärts verzehrten, offen gekauften Produkten und Speisen verwendet man ein ähnliches Rezept aus seinem Fundus. Beim Kochen oder Backen ist die Verwendung einer Waage unentbehrlich. Sofern keinerlei Verpackungs- oder Herstellerangaben vorliegen, kann der Energiegehalt einzelner Lebensmittel in der Regel via Internet ermittelt werden.


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